Urtext = Klartext? – eine Analyse des Prélude in G-dur, Teil 4 (Takt 31-42)

 Germany

Michael Bach

Dies ist der vierte Teil der Transkription meiner Präsentation
Urtext = Klartext?
vom 4. Mai 2013 in der Stiftung Domnick in Nürtingen bei Stuttgart

  

Anmerkung:
Es ist hilfreich, parallel ein zweites Browserfenster zu öffnen mit dem Blogbeitrag
“Die Bindebögen im Prélude der Suite in G-dur für Cello solo”
http://www.bach-bogen.de/blog/thebachupdate/die-bindebogen-im-prelude-der-suite-in-g-dur
um den Notentext direkt vor Augen zu haben.

 

Glossar:

JSB = Johann Sebastian Bach
AMB = Anna Magdalena Bach
2-B, 3-B, 4-B = Bindebogen über 2, 3 oder 4 Noten
drei 2-Bn = drei Bindebögen über 2 Noten
1. Zz = 1. Zählzeit eines Takts
c4 = c’
DD = Doppeldominante
D7-Akkord= Dominantseptakkord
D9-Akkord = Dominantnonakkord

Die Ausdrücke “Herrenton” und “Dienerton” sind dem Roman “Doktor Faustus” von Thomas Mann entlehnt. Sie unterscheiden zwischen akkordeigenen Tönen und nicht akkordeigenen Tönen, wie Wechselnoten oder Durchgangstöne. Näheres hierzu in Teil 1 der Analyse.


Vorbemerkung:

Die erwähnte Folge von Terzen c4 – a3 – fis3 – d3 – h2 – g2 – e2 beinhaltet, wie besprochen, die Dreiklänge des D7-Akkords, der Tonika und der Tonikaparallele. Der Dreiklang der Dominantparallele ist übrigens auch enthalten:

Prélude G Terzfolge e2-c4

Betrachtet man diese Terzabfolge beginnend mit der Note c2 bis zur Note a3, so ergeben sich die Dreiklänge der Subdominante, der Tonikaparallele, der Tonika, der Dominantparallele und der Dominante. D. h. die Septim c des D7-Akkords wird in dieser Reihenfolge zum Grundton der Subdominante.

Beginnt man diese Terzreihe mit der Note a2 (die 1. Note nach dem fis2) und setzt sie weiter fort bis zur Note eis7, so erhält man alle 12 Töne der chromatischen Tonleiter:

Prélude G Terzfolge a2-eis7

Dabei ist interessant, daß JSB in diesem Prélude (more…)

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